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Name

  • Deutscher Name: Topaskolibri
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Topaza pella

Etymologie

Der Gattungsname Topaza leitet sich von dem lateinischen Wort topazus („Topaz“) ab. Das Art-Epitheton pella leitet sich von dem lateinischen Wort pellos („dunkelfarbig“) ab. Die Artbezeichnung setzt sich somit aus Begriffen zusammen, die auf das spektakuläre Gefieder des Männchens mit seiner hellroten und schwarzen, stark kontrastierenden Färbung verweisen.

Verbreitung und Lebensraum

Der Topazkolibri ist heimisch in Südamerika: Er ist in Venezuela, den Guyanas, Brasilien und Ecuador zu finden. In Venezuela bewohnt er die Regionen östlich des Bundesstaates Bolívar, die sich vom oberen Lauf des Río Caura über den Río Paragua und die Sierra de Imataca bis hin zur Grenze mit Brasilien erstrecken. Sehr seltener Standvogel im Tropischen Regenwald, in Regenwaldrändern und Galeriewäldern, in Höhenlagen von bis zu 500 Metern.

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Wie alle Kolibris verfügt auch der Topazkolibri über beeindruckende Flugkünste. Er lebt in der Nähe von Bächen und Wasserläufen. Seine Nahrung findet er in mittleren und oberen Baumschichten, wo er Insekten fängt und den Nektar verschiedener Blumen saugt. Er ist ansatzweise territorial und verteidigt gelegentlich die Blumenbeete in seinem Revier. Das tassenförmige Nest befindet sich auf einer niedrigen Höhe und wird meist in der Nähe von Gewässern gebaut. Das Weibchen legt normalerweise zwei Eier, bebrütet diese allein und versorgt auch anschließend die Küken. Der Bestand des Topazkolibris wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft.

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