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Name

  • Deutscher Name: Teichralle (Teichhuhn)
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Gallinula chloropus

Etymologie

Der Gattungsname Gallinula ist lateinischen Ursprungs; der Begriff ist der Diminutiv zu lat. gallina („Henne“) und bedeutet „kleine Henne“. Das Art-Epitheton chloropus leitet sich von den griechischen Wörtern chloros, -a, -on („grün“) und pous, -odos („Fuß“) ab; ein Verweis auf die grünen Beine der Teichralle.

Verbreitung und Lebensraum

Die Teichralle hat sich offensichtlich gut an den menschlichen Siedlungsraum angepasst und lebt manchmal sogar längere Zeit in unmittelbarer Nähe zum Menschen. Als Wasservogel ist diese Art häufig in öffentlichen Grünanlagen in der Nähe von Wasserkörpern anzutreffen (z. B. Lagunen, Teiche, Seen, Graben, Feuchtgebiete und langsam fließende Gewässer).

Die Teichralle ist überall auf der Erde zu finden, auf dem hier gezeigten Foto ist allerdings eine Unterart zu sehen, die vor allem in Mittel- und Südeuropa, aber auch in Nordafrika, Japan und Südostasien zuhause ist: die Gallinula chloropus chloropus (Linnaeus, 1758).

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Den Nistplatz richtet sie bevorzugt in Lebensräumen mit reichlich sumpfiger Vegetation ein, vor allem in Schilfzonen und Weidengebüschen. Hier findet sie auch Schutz, wenn sie sich ausruht. Das Weibchen legt bis zu acht hellbraune Eier mit dunkleren Flecken; beide Altvögel bebrüten die Eier und kümmern sich anschließend gemeinsam um die Versorgung der Nestlinge.

Der Bestand der Teichralle hält sich weltweit recht stabil. Wie dies für andere Wasservogelarten auch der Fall ist, ist der Bestand der Teichralle von der zunehmenden Zerstörung ihres Lebensraums durch die Einwirkung des Menschen bedroht.

Der Allesfresser ernährt sich hauptsächlich von Wasserpflanzen und zusätzlich von Insekten und Weichtieren. Die Teichralle wird vor allem von Reisbauern geschätzt, weil sie bei der Schädlingsbekämpfung nützlich ist.

Wenn sie von Menschen erschreckt wird, stößt sie einen bestimmten Ruf aus – hierdurch macht sie einem die Arbeit leicht, wenn man dabei ist, einen Vogelzensus zu erstellen, denn selbst in ihrem Versteck ist sie dadurch leicht auszumachen.

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