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Name

  • Deutscher Name: Orangekehl-Sonnennymphe
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Heliangelus mavors

Etymologie

Der Gattungsname Heliangelus ist griechischen Ursprungs und leitet sich von den Wörtern helios („Sonne“) und angelus („Engel“) ab. Das Art-Epitheton mavors ist lateinischen Ursprungs und steht für den Kriegsgott Mars.

Verbreitung und Lebensraum

Die Orangekehl-Sonnennymphe ist nur in den Anden Venezuelas und Kolumbiens anzutreffen. In Venezuela bewohnt sie sämtliche Bundesstaaten der Anden (Táchira, Mérida, Trujillo und Lara). Häufiger Standvogel in unterschiedlichen Waldarten (saisonaler Regenwald bis hin zum Nebelwald), gelegentlich in Páramo-Gebieten, in Waldrändern und Sekundärwäldern, in Höhenlagen zwischen 1500 und 3300 Metern.

Anders als die meisten Kolibriarten begibt sich die Orangekehl-Sonnennymphe auf Höhenmigration und wandert zur Regenzeit ab in niedrigere Höhen.

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Sie ist meist als Einzelgänger unterwegs und verteidigt Blüten mit kleinen Blütenkelchen in ihrem Revier vehement. Zu ihren bevorzugten Pflanzen gehören Cavendishia, Miconia, Psammisia, Palicourea und Psychotria. Trifft sie auf einen Blütenkelch, der länger ist als ihr Schnabel und ihre Zunge, so macht sie in den Blütenboden ein Loch, um auf diese Weise an den Nektar zu kommen. Im Nebelwald der Anden trinkt sie gelegentlich auch den Nektar der Fuchsien-, Glanzkölbchen- und Passionsblumenblüten.

Die Orangekehl-Sonnennympfe – mit ihrem spanischen Namen auch bekannt als Angel del Cuellicorce – gehört zu den Vogelarten, die sich hauptsächlich von der Curuba-Passionsblume (Passiflora mixta) ernähren. Diese Kolibriart wirkt als Nektardieb, während etwa der Schwertschnabelkolibri (Ensifera ensifera) die Pflanzen pollinisiert.

Die folgenden Arten wiederum sammeln sich in Bäumen, die gerade in Blüte stehen, vor allem in Eukalyptusbäumen: der Kleine Veilchenohrkolibri (Colibri thalassinus), der Große Veilchenohrkolibri (Colibri coruscans), sowie die Himmelssylphe (Aglaiocercus kingi). Wenn sie sich herunterbeugt, hält sie ihre Flügel einen kurzen Moment geöffnet. Das tassenförmige Nest befindet sich wenige Meter über dem Boden; das Weibchen verwendet hierzu Moos und Lychen. Der Bestand der Orangekehl-Sonnennymphe wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft.

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