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Name

  • Deutscher Name: Kleiner Veilchenohrkolibri
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Colibri thalassinus

Etymologie

Der Gattungsname Colibri ist in Lateinamerika allgemein gebräuchlich für die Vogelarten der Familie der Trochilidae. Der Begriff ist vermutlich aus einer karibischen Sprache entlehnt. Das Art-Epitheton thalassinus geht auf das lateinische Wort thalasinus bzw. das griechische Pendant thalassinos („Meeresgrün“) zurück; ein Verweis auf das weitgehend grüne Gefieder dieser Vogelart.

Verbreitung und Lebensraum

Die Vogelart ist in Südamerika von Mexiko bis in den Nordwesten Argentiniens beheimatet und lebt in Höhenlagen von 1200 bis 3000 Metern. In Venezuela bewohnt er die Sierra de Perijá, sämtliche Bundesstaaten der Anden (Táchira, Mérida, Trujillo und Lara), Falcón, Yaracuy, das Gebiet der Cordillera de la Costa, den Distrito Capital, sowie Miranda, Sucre und Monagas. Standvogel und Kurzstreckenzieher in unterschiedlichen Waldarten (saisonaler Wald und Nebelwald), Waldrändern, Sekundärwäldern und schattigen Kaffeeplantagen. Er begibt sich auf erhebliche Höhenmigration und folgt dabei der Blütezeit der verschiedenen Pflanzen. Diese Vogelart ist in Bergregionen stark verbreitet.

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Er ernährt sich von Blütennektar und kleinen Insekten, die er im Flug fängt. Auf der Suche nach Nahrung durchforstet der Kleine Veilchenohrkolibri normalerweise die Kraut- und Strauchschichten des Waldes. Er ist territorial und verteidigt die Blumenbeete in seinem Revier, durchforstet aber manchmal auf der Suche nach Blumen auch die lange Vegetation im Umkreis von Moorgebieten. In blühenden Bäumen trifft er häufig mit anderen Vogelarten zusammen, vor allem in Guamo-, Bucare- und Araguaney-Bäumen. Das tassenförmige Nest befindet sich wenige Meter über dem Boden; das Weibchen verwendet hierzu Moos, einige Blätter, Pflanzenfasern und Lychen. Das Weibchen bebrütet die beiden Eier und versorgt anschließend die Küken etwa 25 Tage lang, bis diese flügge sind.

Der Kleine Veilchenohrkolibri sitzt oft auf frei liegenden Zweigen und singt unermüdlich. Der Bestand des Kleinen Veilchenohrkolibris wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft.

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