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Name

  • Deutscher Name: Goldtangare
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Tangara arthus

Merkmale

Die Goldtangare erreicht eine Körperlänge von 12 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 17 Gramm. Ihr Gefieder ist goldgelb mit schwarzen Flecken an den Wangen, Flügeln und am Schwanz. Je nach Unterart ist ihr Bauch braun mit gelber Mitte (Tangara arthus arthus) oder gelb (Tangara arthus aurulenta). Jungvögel haben in der Regel eine hellere Färbung. Geschlechtsdimorphismus ist nicht zu beobachten.

Verbreitung und Lebensraum

Sie ist in Südamerika beheimatet und kommt in den Ländern von Kolumbien bis Bolivien vor. In Venezuela bewohnt sie die Sierra de Perijá, sämtliche Bundesstaaten der Anden (Táchira, Mérida, Trujillo und Lara), Barinas, Portuguesa, Falcón, Yaracuy, Carabobo, Guarico, den Distrito Federal, Miranda, Anzoátegui, Monagas, Amazonas und Bolívar. Standvogel in unterschiedlichen Waldarten (submontaner Wald, saisonaler Wald und Sekundärwald), in Waldrändern und Kaffeeplantagen, in Höhenlagen bis 1800 Meter.

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Die Goldtangare lebt als Einzelgänger, in Paaren oder in Gruppen von maximal sechs Vögeln, in Venezuela sind aber auch schon Kolonien von bis zu 30 Vögeln beobachtet worden. Sie streift mit anderen Vogelarten in gemischten Schwärmen umher, insbesondere mit anderen Tangarenarten. Auf der Suche nach Nahrung durchforstet sie die höheren Schichten des Waldes; unterhalb von 3 Metern über dem Boden ist sie nicht anzutreffen. Die Goldtangare ernährt sich zu mehr als 50 Prozent von Früchten, vorzugsweise von Miconia, Ficus-Pflanzen und Ameisenbäumen (Cecropia).

Sie ernährt sich auch von Insekten, die sie auf Blättern und Ästen aufsammelt. Zu Beginn der Paarungszeit locken die Männchen die Weibchen mit besonderen Balzvorführungen: Sie strecken ihren Hals in die Höhe und öffnen Schwanz und Flügel, die sie zum Boden hin ausstrecken, bis sie diesen fast berühren. Dieses Balzritual unterstreichen sie durch einen besonderen Ruf.

Während der Balz bringen die Männchen den Weibchen bereits Materialien für den Nestbau. Anschließend sorgt das Vogelpaar gemeinsam dafür, das weitere Material heranzuschaffen – gebaut wird das Nest allein vom Weibchen.

Das Gelege besteht aus ein bis zwei weißen, rosagefleckten Eiern. Das Weibchen bebrütet die Eier etwa 14/15 Tage und versorgt anschließend die Küken. Die Nestlinge bleiben etwa 15 bis 17 Tage in ihrem Nest – das Männchen bleibt so lange in der Nähe, um sie vor Räubern zu schützen. Der Bestand der Goldtangare gilt weltweit als nicht gefährdet.

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