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Name

  • Deutscher Name: Fleckentangare
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Tangara guttata

Etymologie

Das Art-Epitheton guttata leitet sich von dem lateinischen Wort gutta („Tropfen“, „Fleck“) ab; ein Verweis auf das gefleckte Gefieder dieser Vogelart.

Merkmale

Die Fleckentangare erreicht eine Körperlänge von 12 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 18 Gramm. Ihre Kappe zeigt eine gelblich-grüne Grundfärbung, Rücken und Rumpf sind leuchtend grün, am Bauch ist sie weiß. Abgesehen vom Rumpf ist ihr Gefieder überall von schwarzen Flecken überzogen. Geschlechtsdimorphismus ist nicht zu beobachten.

Verbreitung und Lebensraum

Die Fleckentangare ist von Costa Rica bis Kolumbien anzutreffen und daneben auch auf der Insel Trinidad. In Venezuela bewohnt sie sämtliche Bundesstaaten der Anden (Táchira, Mérida, Trujillo und Lara), Barinas, Falcón, Yaracuy, die Cordillera de la Costa, sowie Sucre und Monagas. Standvogel in unterschiedlichen Waldarten (submontaner Wald bis hin zum Nebelwald), in Waldrändern und Kaffeeplantagen, in Höhenlagen zwischen 400 und 2200 Metern.

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Die Fleckentangare lebt in Paaren, Familiengruppen und kleinen Gruppen von bis zu sechs Vögeln. Einzelgänger sind sehr selten anzutreffen. Sie streift mit anderen Vogelarten in gemischten Schwärmen umher, insbesondere mit anderen Tangarenarten, Grünfinken, bestimmten wandernden Trällererarten und Honigkriechern. Diese Vogelart ist ausgesprochen aktiv und ständig unterwegs. Wenn sie auf fruchtreife Bäume trifft, ist sie dort häufig auch mit anderen fruchtessenden Vogelarten zu sehen. Auf der Suche nach Nahrung durchforstet sie vor allem die höheren Schichten des Waldes, manchmal begibt sie sich aber auch hinab in die Strauchschicht, wenn dort fruchtreife Büsche zu finden sind. Die Fleckentangare ernährt sich hauptsächlich von den Früchten der Pflanzenfamilien der Schwarzmundgewächse (Melastomataceae) sowie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Darüber hinaus verspeist sie auch Insekten, die sie auf der Unterseite von Blättern fängt.

Ihre Nahrung besteht bis zu 74 Prozent aus Früchten und zu 26 Prozent aus Insekten. Das tassenförmige Nest befindet sich drei bis acht Meter über dem Boden und wird von beiden Eltern gebaut, hauptsächlich aus Wurzelwerk und Blättern. Das Gelege besteht meist aus zwei weißen, braungefleckten Eiern. Das Weibchen bebrütet die Eier 13 Tage; währenddessen bleibt das Männchen meist in der Nähe des Nestes.

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