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Name

  • Deutscher Name: Blässhuhn
  • Wissenschaftliche Bezeichnung: Fulica atra

Etymologie

Der Gattungsname Fulica ist lateinischen Ursprungs und bedeutet „Wasserhuhn“, „Blässhuhn“ – das Art-Epitheton atra ist ebenfalls lateinischen Ursprungs und bedeutet „schwarz“, „dunkel“.

Verbreitung und Lebensraum

Die Art ist über große Teile Eurasiens verbreitet und gehört zu den territorialsten und aggressivsten Wasservögeln Europas. Besonders zur Balzzeit macht das Blässhuhn durch heftige Revierkämpfe mit männlichen Artgenossen auf sich aufmerksam.

Das Blässhuhn ernährt sich von vielfältigen Nahrungsmitteln, darunter Kleintiere (kleine Fische, Libellennymphen, Molche, Kaulquappen, Larven bestimmter Insektenarten usw.) oder auch Eier und Küken, die sie aus den Nestern anderer Wasservögel stiehlt. Pflanzliche Nahrungsmittel bestehen hauptsächlich aus Algen und den Körnern und Samen von Wasserpflanzen; manchmal durchforstet das Blässhuhn bei der Nahrungssuche auch gewässernahe Grünflächen.

Fortpflanzung und Erhaltungszustand

Das Blässhuhn verhält sich manchmal selbst seinem Nachwuchs gegenüber höchst aggressiv: In seltenen Fällen kann es sogar dazu kommen, dass es seine Küken beim Futterruf angreift und tötet.

Das Nest besteht in der Regel aus Pflanzenresten und Zweigen, vereinzelt finden sich auch vom Menschen hergestellte Materialien. Die Nester sind meist schwimmend, werden aber auch an Ästen befestigt, die teils in das Wasser hineinragen. Der Nestbau erfolgt üblicherweise zwischen Januar und Mai. Das Gelege besteht aus bis zu neun Eiern, meist jedoch aus sechs. Beide Altvögel wechseln sich beim Brüten ab. Nach 21 Tagen schlüpfen die Blässhuhnküken. Sie werden von beiden Altvögeln gefüttert und etwa acht Wochen lang versorgt, bis sie schließlich flügge sind.

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